About

Kinomad wurde 2017 gegründet, um Marina Abramovićs Film über Brasilien in Zürich auf einer Grossleinwand zu zeigen, weil er für die Schweizer Kinos zu klein war. Nachdem wir in der Jakobskirche 80 Stühle mehr aufstellen mussten als geplant, haben wir beschlossen, 10 Filme mehr zu zeigen. Filme, die uns bewegt, geprägt oder über die wir uns gestritten haben. 

Mit der Jakobskirche am Stauffacher als Heimschiff, docken wir unser Cinéma Urbain an Orten an, wo die Stadt versucht anders zu sein, in der bedrohten Off-Location Kasheme, dem Tanzhaus Zürich oder in der Stille des Hammam im Volkshaus.



Kinomad sind ein Pfarrer, ein Yoga-DJ und ein Musik-Produzent.

Claudio Bucher hat an der ZHdK Kulturanalysen und Vermittlung studiert und ist ein Musikproduzent, dessen goldene Schallplatten momentan zwischenlagern hinter Erfolsratgebern, Bourdieus feinen Unterschieden und Murakamis Stadtneurosen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Claud_(Musiker)

Patrick Schwarzenbach hat in Zürich, Kopenhagen und Los Angeles Theologie studiert - nach Aufenthalten in Klöstern, Wäldern und auf dem Sitzkissen arbeitet er nun in der Offenen Kirche St.Jakob als reformierter Pfarrer. 
http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-religion/patrick-schwarzenbach-der-pfarrer-der-ans-limit-geht

David Suivez versteht sich als internationaler, transdisziplinärer In-Betweener, ob hinter dem Kochherd, Plattenspieler oder der Kamera. Als ZHdK Abgänger und Bunter Hund sind ihm die Brücken zwischen den Welten bekannt. Yoga wies ihm den Weg.  
https://www.nzz.ch/zuerich/yogalehrer-und-dj-frei-wie-ein-paradiesvogel-ld.137015

 

 

Mission Statement

Das transdisziplinäre ethno-artistische Team kuratiert Screenings von Filmen als kulturelle Intervention.

Mit Hilfe von Filmen, RednerInnen und des Settings die gesellschaftlichen, psychologischen und spirituellen Mechanismen sichtbar machen, welche unsere gegenwärtige Lebensweisen bestimmen.

Den Menschen Tools der Selbsterfahrung an die Hand geben. Im Sinne einer Sozialen-Plastik wirken die Screenings über sich hinaus in den Teilnehmenden und in der Gesellschaft weiter – als Erweiterung des Horizonts und als Verschiebung von Seh- und Lebensgewohnheiten.

Einen ganzheitlichen Erfahrungsraum schaffen, der nachhaltige Transformation ermöglicht.

Es gibt keine Trennung zwischen Hi- und Lowculture – die Wahrheiten des Lebens glänzen im Trash und in den Goldbergvariationen.